Unterkategorie

Suchbegriff: Anti-Geldwäsche (AML) Vorschriften

Der Crypto Crime Report 2026 zeigt, dass illegale Aktivitäten mit Kryptowährungen im Jahr 2025 einen Rekordwert von 158 Milliarden US-Dollar erreichten, was in erster Linie auf die Umgehung von Sanktionen gegen Russland durch das A7-Netzwerk und die Stablecoin A7A5 zurückzuführen ist. Obwohl illegale Aktivitäten nur 1,2 % des gesamten Krypto-Volumens ausmachen, entfielen auf sie 2,7 % der verfügbaren Liquidität. Zu den wichtigsten Trends zählen die Institutionalisierung der Krypto-Infrastruktur durch staatliche Akteure, die ausgeklügelten Hacking-Operationen Nordkoreas und die Professionalisierung von Geldwäschenetzwerken. Der Bericht hebt eine Verlagerung von Code-Exploits hin zu Infrastruktur-Angriffen hervor, wobei der Bybit-Hack 51 % der im Laufe des Jahres gestohlenen Gelder in Höhe von 2,87 Milliarden US-Dollar ausmachte.
Die deutschen Behörden führten aufgrund von Verdachtsmomenten der Geldwäsche Razzien in den Büros der Deutschen Bank in Frankfurt und Berlin durch. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft führte gerichtliche Durchsuchungen im Zusammenhang mit früheren Geschäftsbeziehungen der Bank zu ausländischen Unternehmen durch, die im Verdacht stehen, für Geldwäschezwecke missbraucht worden zu sein. Die Deutsche Bank bestätigte die Aktion und erklärte, dass sie uneingeschränkt mit der Staatsanwaltschaft kooperiere, ohne jedoch konkrete Details zu nennen.
Die deutschen Behörden führten Razzien in den Frankfurter und Berliner Büros der Deutschen Bank durch, da der Verdacht auf Geldwäsche im Zusammenhang mit verspäteten Meldungen verdächtiger Aktivitäten in Bezug auf Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch zwischen 2013 und 2018 bestand. Dies ist eine weitere regulatorische Herausforderung für die Bank, die bereits zuvor wegen Verstößen gegen die Geldwäschevorschriften mit Geldstrafen und Ermittlungen konfrontiert war. Die Razzien fanden kurz vor der Bilanzpressekonferenz 2025 der Bank statt und führten zu einem vorübergehenden Kursrückgang von 3 %.
Die Geldwäsche mit Kryptowährungen erreichte im vergangenen Jahr einen Umfang von 82 Milliarden US-Dollar, wobei chinesischsprachige Netzwerke 16,1 Milliarden US-Dollar ausmachten. Diese Gruppen wachsen rasant und stellen eine erhebliche Bedrohung für die Finanzsysteme dar, insbesondere in den Vereinigten Staaten, wo sie mexikanische Drogenkartelle unterstützen. Trotz des Verbots von Kryptotransaktionen in China halten die illegalen Aktivitäten an, wobei der Schwerpunkt auf der Umgehung von Kapitalkontrollen liegt.
NICE Actimize hat Insights Network eingeführt, eine einheitliche Plattform zur proaktiven Prävention von Betrug und Finanzkriminalität, die einen bedeutenden Fortschritt in der Cybersicherheit und Finanzsicherheitstechnologie darstellt.
Äthiopien führt mithilfe einer Partnerschaft zwischen dem Ethiopian AI Institute und dem Financial Intelligence Service künstliche Intelligenzsysteme zur Bekämpfung von Finanzkriminalität ein. Das KI-System wird die Aufdeckung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und illegalen Finanzströmen verbessern, indem es Transaktionsmuster analysiert und Fehlalarme reduziert. Die Initiative umfasst Rechtsreformen, regionale Zusammenarbeit mit ostafrikanischen Nachbarländern und bringt Äthiopien in Einklang mit internationalen Standards zur Bekämpfung der Geldwäsche, während gleichzeitig die Finanzaufsichtsfähigkeiten des Landes modernisiert werden.
Zwei ehemalige Mitarbeiter der TD Bank haben sich wegen Geldwäsche und Bestechung schuldig bekannt, was die ernsthaften Insider-Risiken in Finanzinstituten deutlich macht. Die Fälle folgen auf einen Vergleich der TD Bank in Höhe von 3,09 Milliarden Dollar im Jahr 2024 wegen systemischer Verstöße gegen die Geldwäschebekämpfung. Der Artikel betont, dass mitschuldige Mitarbeiter selbst gut konzipierte Compliance-Rahmenwerke unterlaufen können, und gibt Empfehlungen für Banken, wie sie durch verbesserte Überwachung, Kontrollen und Maßnahmen zur Rechenschaftspflicht Finanzdelikte durch Insider besser aufdecken und verhindern können.
Der irische Finanzminister Simon Harris wird den Europäischen Gipfel zur Bekämpfung der Finanzkriminalität 2026 eröffnen und dabei die aktuellen regulatorischen Entwicklungen hervorheben, darunter die Bemühungen der EU um eine Harmonisierung der Meldung verdächtiger Transaktionen.
Der irische Finanzminister Simon Harris wird am 29. April 2026 in Dublin den European Anti-Financial Crime Summit 2026 offiziell eröffnen. Der Gipfel gilt als die wichtigste Veranstaltung des Jahres zum Thema Bekämpfung der Finanzkriminalität und bietet Grundsatzreden von AMLA-Vorsitzender Bruna Szego sowie Einblicke von Rabobank-COO Philippe Vollot. Die Veranstaltung richtet sich an Entscheidungsträger in den Bereichen AFC, AML, FCC und Betrugsbekämpfung und bietet Einblicke in regulatorische Fragen sowie Networking-Möglichkeiten.
Der Europarat organisierte einen Workshop, an dem Finanzermittlungsstellen und Vertreter des Privatsektors aus 28 EU- und EWR-Ländern teilnahmen, um einen standardisierten Mindestdatensatz für Meldungen verdächtiger Transaktionen zu entwickeln. Die Initiative zielt darauf ab, Finanzkriminalität durch Datenstandardisierung zu bekämpfen. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen sektorspezifische Datenanforderungen, KI-gestützte Analysen und der grenzüberschreitende Informationsaustausch im Rahmen der EU-Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche.
Trending
Unterkategorie
Länder
Unternehmen
Währungen
Menschen

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.